Das Werk von Hanna Achenbach ist eng mit dem Werk von Paula Modersohn-Becker verbunden, das sie anfangs sehr prägte. Später entwickelte sie jedoch ihren ganz eigenen Stil, vorwiegend mit Motiven wie Mütter, Kinder, Frauen in ihren unterschiedlichen Berufen und Aufgaben sowie Blumensstilleben, Zirkus, Rummelplätze sowie die wunderbaren Laternenkinder-Bilder.
Maria Johanna Junemann wurde 1892 in Dortmund geboren.
1914 bis 1919 Studium an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Die Kunstakademie war zu der Zeit ein von Männern beherrschtes Terrain, so dass ihr nicht zu allen Klassen Zutritt gewährt wurde.
1919 zog sie zusammen mit ihrem späteren Mann und Maler Hans Achenbach ins Siegerland. Es folgten eine Zeit mit Einzel- und Gruppenausstellungen in verschiedensten deutschen Städten, in der ihre Arbeit große Anerkennung fanden, so unter anderem im Folkwang Museum, Essen, Städtischen Museum Wuppertal, Landesmuseum Kassel, Kunsthistorisches Institut Marburg, Städtisches Museum Hagen. Während der Zeit des Nationalsozialismus schränkte sie ihre Motivwahl und das Schaffen etwas ein und ab 1949 war sie wieder auf Ausstellungen vertreten. 1953 zeigte das Siegerlandmuseum Werke von Hans und Hanna Achenbach in einer großen Gemeinschaftsausstellung. Sie verkaufte Werke an private und Öffentliche Sammlungen bzw. Museen. Bis in ihr hohes Alter von 90 Jahren erhielt sie Einladungen von Galerien des In- und Auslands.
Im November 1982 verstarb Hanna Achenbach-Junemann.
Literatur: Thieme-Becker
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