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Friedrich Gustav Binder

1897 Ludwigshafen/Rhein – 1991 Lindau/Bodensee

Friedrich Gustav Binder wurde 1897 in Ludwigshafen geboren. Schon mit 15 Jahren gewann Binder einen 1. Preis bei einem Gestaltungswettbewerb.
Von 1918 bis 1921 studierte er bei Lucian Bernhard an der Berliner Akademie.
1918 bekam er Kontakte zu dem Jugendstilmaler Ivo Puhony.
Ab 1919 begann er mit den ersten Werken in der freien Malerei.
1920 unternahm er die erste Paris-Reise.
1922 gewann er den 1. Preis in einem Plakatwettbewerb.
1923 war er Propaganda-Chef bei Jyldis Cigarettenfabrik.
1923 heiratete er Suzanne Winterkorn.
1925 Weltausstellung Paris: Ehrung durch Präsident Herriot für Pavillon-Gestaltung.
1927 Ehrung für Entwurf des IG-Kolben.
1927 Zusammenarbeit mit Olaf Gulbransson.
1928 Einladung zum Plakatwettbewerb der Weltausstellung in Chicago 1933, 1. Preis.
1929 Zusammenarbeit mit Mies van der Rohe zur Weltausstellung Barcelona.
1936 Aufgabe des Ateliers in Ludwigshafen wegen des Nationalsozialismus.
1936 bis 1940 Binder zog sich aus der internationalen Werbekunst zurück und besann sich auf die Landschaftsmalerei. Zudem äußerte er sich in diversen Texten kritisch zur Hitler-Herrschaft.
1943 – 1945 erhielt er wegen dieser Äußerungen einen Militärstrafdienst.
1955 Auszeichnung durch Gutenberg-Museum.
1960 begann die Freundschaft mit Hans Purrmann, in dessen Atelier er für mehrere Wochen zu Gast war. Purrmann ermunterte Binder zu weiteren Ausstellungen.
1963 Eröffnung einer Sonderausstellung in der Kunsthalle Ludwigshafen, Eröffnung des Binder-Saales in der Kunsthalle.
Ab 1965 diverse Ausstellungen in München, Paris, Brünn usw.
1970 lernte er in Spanien den Galeristen Picassos kennen, Don Santiago Palet.
1972 erhielt er zusammen mit Vaserely und Miró eine Einladung zur Picasso-Hommage nach Vallauris.
1974 letzte Arbeiten Binders, eine Krankheit verhindert das weitere Schaffen.
1991 verstarb Friedrich Gustav Binder in Lindau am Bodensee.

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