Deutscher Maler und Grafiker/Holzschneider
Sein bevorzugtes Medium war der großformatige, abstrahierende Holzschnitt.
In Rot an der Rot 1909 geboren
1915-1926 Schulzeit, zuerst in Nagold und später in Reutlingen
1926-1927 Schriftsetzerlehre , nach abgelegtem Examen an der Kunstgewerbeschule betrieb HAP Grieshaber zunächst mit seinem Studienfreund und Lithographen Erich Mönch das graphische Atelier "Igel".
1926-1928 Studium der Kalligraphie in Stuttgart
1928 bis 1931 Studium in London und Paris
Zwischen 1931 und 1933 führten ihn seine Reisen nach Ägypten und Griechenland.
1933 Zu Beginn der NS-Herrschaft mit einem bis 1940 andauernden Berufsverbot belegt.
1940 wurde Grieshaber als Soldat in die Wehrmacht eingezogen und war u.a. in Hagenau im Elsass stationiert.
1945 geriet er in einjährige Kriegsgefangenschaft und wurde in Mons (Belgien) interniert.
1947 Rückkehr nach Reutlingen, lebte und arbeitete von nun an auf der Achalm
1950 wirkte er an der Neugründung des Deutschen Künstlerbundes mit.
1951-1953 arbeitete er als Lehrer an der Bernsteinschule bei Sulz am Neckar.
1955 wurde er Nachfolger Erich Heckels an der Kunstakademie Karlsruhe, wo er bis 1960 lehrte.
Preise und Auszeichnungen:
1957 Oberschwäbischer Kunstpreis,
1961 Kunstpreis der Stadt Darmstadt,
1962 Corneliuspreis der Stadt Düsseldorf,
1968 Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes,
1971 Dürer-Preis der Stadt Nürnberg,
1978 Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig.
Zu seinem 70. Geburtstag 1979 wurden große Retrospektiven in vielen Museen in beiden Teilen Deutschlands gezeigt.
1981 starb Grieshaber im Alter von 72 Jahren in Enigen unter Achalm
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